ABG

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

1. Geltungsbereich, Vertragspartner und Vertragsschluss

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Dienstleistungen im Bereich des mobilen Hundetrainings, der Beratung sowie für Kurse und Projekte zwischen Nele Geis (Mobiles Hundetraining Geis, Schiffhorst 26, 44339 Dortmund, nachfolgend „Trainerin“) und den Kundinnen und Kunden (nachfolgend „Kunde“). Mit der Buchung einer Unterrichtsstunde, eines Kurses oder einer sonstigen Dienstleistung erkennt der Kunde diese AGB automatisch als Vertragsbestandteil an. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, die Trainerin stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

2. Vertragsgegenstand und Trainingsphilosophie

Gegenstand des Vertrages ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Hundeerziehung, des Verhaltenscoachings und der Beratung (Einzelstunden, offene Gruppenstunden, geschlossene Kurse, Projekte). Es handelt sich hierbei um einen Dienstvertrag gemäß § 611 BGB. Ein bestimmter Lernerfolg kann von der Trainerin nicht geschuldet werden, da dieser maßgeblich von der aktiven Mitarbeit des Kunden und dem Verhalten des Hundes abhängt.

Die Trainerin arbeitet ausschließlich auf Basis tierschutzkonformer, gewaltfreier Trainingsmethoden. Tierschutzwidrige Hilfsmittel (wie z. B. Stachelhalsbänder, Würger ohne Stopp oder Sprüh-/Elektroreizgeräte) sind auf dem Training strengstens untersagt. Bei Verstößen behält sich die Trainerin den sofortigen Ausschluss vom Training ohne Anspruch auf Erstattung vor.

3. Mitwirkungspflichten und Teilnahmevoraussetzungen

Der Kunde versichert, dass für den teilnehmenden Hund eine gültige Hunde-Haftpflichtversicherung besteht, dieser behördlich angemeldet ist und über einen vollständigen, altersgerechten Impfschutz verfügt. Auf Verlangen der Trainerin sind entsprechende Nachweise (Police, Impfausweis) vorzulegen.

Der Kunde ist verpflichtet, die Trainerin vor Beginn des Trainings über gesundheitliche Einschränkungen, chronische oder ansteckende Krankheiten, Ängste oder Auffälligkeiten (wie Aggressionsverhalten) des Hundes zu informieren.

Bei ansteckenden Erkrankungen des Hundes ist die Teilnahme am Training ausgeschlossen. Hündinnen, die läufig sind, dürfen nur nach vorheriger Absprache am Training teilnehmen; der Status ist der Trainerin rechtzeitig vorab mitzuteilen.

4. Fahrtkosten

Für das mobile Training fallen Fahrtkosten an. Diese werden mit einer Pauschale von 0,50 € pro gefahrenem Kilometer (berechnet ab dem Standort der Trainerin in 44339 Dortmund für Hin- und Rückweg) berechnet und im Angebot oder der Buchung transparent ausgewiesen.

5. Zahlungsbedingungen und Rechnungsstellung

Sämtliche Vergütungen für erbrachte Leistungen richten sich nach den vereinbarten Preisen. Nach Erbringung der Leistung (oder entsprechend vereinbarter Intervalle) versendet die Trainerin eine Rechnung. Rechnungen sind sofort nach Erhalt ohne Abzug zu begleichen.

6. Terminabsagen, Stornierung und geschlossene Angebote

Die Trainerin arbeitet in einem Bestellsystem, weshalb vereinbarte Termine exklusiv für den Kunden reserviert werden.

Absage durch den Kunden (Einzelstunden & offene Gruppenstunden): Sollte ein gebuchter Termin vom Kunden nicht wahrgenommen werden können, muss dieser mindestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin abgesagt werden. Erfolgt die Absage später oder erscheint der Kunde nicht zum Termin, wird das volle Honorar für die gebuchte Stunde fällig und in Rechnung gestellt.

Geschlossene Kurse / Angebote: Handelt es sich um ein geschlossenes Angebot (z. B. einen festen Block über mehrere Einheiten zu einem bestimmten Thema wie Grundsignale), ist der vereinbarte Gesamtbetrag fest zu entrichten. Sollte der Kunde an einzelnen Terminen eines geschlossenen Kurses verhindert sein oder nicht teilnehmen, besteht kein Anspruch auf Ersatz, Nachholung oder Erstattung der anteiligen Kosten.

Absage durch die Trainerin: Kann die Trainerin einen Termin aufgrund von Krankheit, extremen Wetterbedingungen (z. B. Hitze, Unwetter), höherer Gewalt oder sonstigen wichtigen Gründen nicht einhalten, wird der Kunde umgehend informiert. In diesem Fall wird zeitnah nach einem Ersatztermin geschaut; für den ausgefallenen Termin fallen keine Kosten an.

7. Foto- und Videoaufnahmen

Aufnahmen durch den Kunden: Das Erstellen von Ton-, Bild- oder Videoaufnahmen durch den Kunden während der Trainingsstunden ist nur nach vorheriger Absprache mit der Trainerin gestattet. Die Weitergabe oder Veröffentlichung von Trainingsmaterialien oder Videos, auf denen die Trainerin zu sehen ist, bedarf der ausdrücklichen schriftlichen Zustimmung.

Aufnahmen durch die Trainerin: Die Trainerin behält sich vor, während des Trainings Foto- und Videoaufnahmen zur Trainingsdokumentation sowie für eigene Marketingzwecke (z. B. Website, Social-Media-Kanäle, Werbemittel) zu erstellen. Eine Veröffentlichung solcher Aufnahmen erfolgt ausschließlich nach vorheriger, ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des Kunden über ein separates Formular.

8. Haftung

Die Haftung der Trainerin für vertragliche Pflichtverletzungen sowie aus Delikt ist auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit beschränkt. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).

Der Kunde haftet uneingeschränkt für alle Schäden, die durch ihn oder seinen Hund an Dritten, anderen Hunden oder an Eigentum verursacht werden (gesetzliche Tierhalterhaftung). Auch bei Übungen, die auf Anweisung der Trainerin ohne Leine durchgeführt werden, verbleibt die alleinige Verantwortung und Aufsichtspflicht beim Kunden.

9. Datenschutz

Personenbezogene Daten des Kunden werden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO) zur Abwicklung des Vertragsverhältnisses erhoben, verarbeitet und gespeichert. Ausführliche Details hierzu sind in der Datenschutzerklärung auf der Website geregelt.

10. Schlussbestimmungen

Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen hiervon unberührt. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gilt eine dem Zweck der Vereinbarung entsprechende Ersatzbestimmung als vereinbart. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

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